Fördern und Fordern

Schon vor Schuleintritt wird die Sprachfähigkeit der 4½ jährigen Kinder festgestellt. Bei sprachlichen Defiziten werden regelmäßig Fördermaßnahmen durchgeführt. Innerhalb der Grundschulzeit erfolgen regelmäßige Tests im sprachlichen und mathematischen Bereich. Diese werden für alle Schüler bzw. im Bedarfsfall genutzt (HAVAS, HARET, HSP, Stolperwörtertest). Besteht ein Förderbedarf, nehmen die Kinder verpflichtend an der additiven Sprachförderung teil.

In Hamburg gibt es in der Grundschule kein „Sitzenbleiben“ mehr. Bei schlechten Leistungen beurteilt die Zeugniskonferenz am Ende des Schuljahres, ob Kinder im Jahrgang 3 und 4 an der Maßnahme „Fördern statt Wiederholen“ teilnehmen.

Die starken, begabten und hochbegabten Kinder haben wir ebenfalls im Blick. Eine Kollegin kümmert sich im Bereich Begabtenförderung darum, Lehrer, Kinder und Eltern zu beraten und Wege und Möglichkeiten zu finden, auch diesen Kindern gerecht zu werden.

Kompetenzen aller Kinder der CGS und aller Schüler Hamburgs werden im 2. und 3. Schuljahr anhand von Vergleichsarbeiten (KERMIT) ermittelt.

Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf werden gemeinsam mit allen anderen Kindern unterrichtet. Die Carl-Götze-Schule ist aber keine Schwerpunktschule zur inklusiven Beschulung. Im Rahmen unserer Möglichkeiten, mit Hilfe des Förder- und Beratungsteams und des ReBBZ, versuchen wir, auf die Bedürfnisse der Kinder mit herausforderndem Verhalten einzugehen. Dabei ist unser Ziel, allen Kindern der CGS gerecht zu werden.

Beratung an der Carl-Götze-Schule

Für die Beratung von SchülerInnen und Eltern stehen an der CGS in erster Linie die Klassenleitung, die Beratungslehrerin und die Schulleitung bereit. Darüber hinaus ist das Regionale Bildungs–und Beratungszentrum Nord (ReBBZ) ein wichtiger Partner in der Beratung an unserer Schule.

Wenn Sie Beratungsbedarf haben, wenden Sie sich in der Regel bitte zuerst an die Klassenleitung. Hier können die meisten Fragen schon früh geklärt werden. Ggf. ziehen diese dann gezielt die Beratungslehrerin oder die Schulleitung oder Experten des ReBBZ für weitere Gespräche hinzu, um eine gemeinsame Lösung zu finden.

In besonderen Fällen können Sie sich auch direkt an die Beratungslehrerin wenden. Wir wollen möglichst jedem Anliegen gerecht werden. Bitte haben Sei daher Verständnis, dass wir keine spontane Beratung zwischen „Tür und Angel“ machen, sondern in der Regel einen separaten Termin mit Ihnen vereinbaren.